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Linux: FTP-Verbindung zu langsam? 2 Tips zur Beschleunigung
verfasst von oencke am Samstag, 03. Februar 2007 (1578 Aufrufe)
Des Öfteren habe ich erlebt, dass meine FTP-Verbindung zu Servern deutlich langsamer gewesen ist als die im Vergleich dazu deutlich schnellere Verbindung mittels HTTP.
Dazu habe ich zwei Lösungsmöglichkeiten gefunden.
Client-seitig (Router)
Häufig besteht das Problem der langsamen FTP-Verbindung in einem fehlerhaft konfigurierten Router, der den zur Identifikation und Authentisierung notwendigen AUTH-Port 113 nicht durchlässt.
Um dies zu beheben, loggt man sich über das Webinterface auf dem Router ein und sucht in den NAT (Network Address Translation) Einstellungen den Dialog zum Setzen der Port Trigger.
Im Setup des ASUS WL500g WLAN-Router lautet der Dialog einfach ->NAT Setting->Port Trigger, auf dem etwas betagten T-Sinus 130 DSL Router dagegen ist der Dialog unter ->NAT->Spezialanwendungen zu finden.
Dort trägt man nun den Port 113 als Quell- und öffentlichen Port ein und wählt als Typ TCP.
Nach dem Abspeichern der Konfiguration und bei Bedarf einem Neustart des Routers steht einer schnellen FTP-Verbindung nichts mehr im Wege.
Server-seitig
Besitzt man einen eigenen ProFTP-Server, so kann man die Geschwindigkeits-Hürde direkt im Server deaktivieren, indem man die Kofigurationsdatei /etc/proftpd.conf bearbeitet und am Ende einfach die Kommandos
UseReverseDNS off
IdentLookups off
hinzufügt. Nun muss man nur noch mit "/etc/init.d/proftpd restart" den FTP-Server neustarten und schon wird die Identifikation unterbunden und der Verbindungsaufbau auch bei fehlerhaft konfiguriertem Router auf der Client Seite eine zügige Verbindung gewährleistet.




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